SAKRAMENTE

Taufe und Taufvorbereitung

In der Taufe tritt ein Mensch oft schon als kleines Kind in eine neue Beziehung zu Gott und Jesus Christus. Damit verbunden ist die Aufnahme in die Kirche und die konkrete christliche Gemeinde am Ort. Aus diesem Grund feiern wir Taufen immer mit mehreren (bis zu vier) Familien zusammen. Auch die Taufvorbereitung dient dazu, in die christliche Gemeinschaft hineinzufinden. Deshalb werden die Tauffamilien in einem Taufseminar von Gemeindemitgliedern, sogenannten Taufkatecheten, vorbereitet. Sowohl die Bedeutung der Taufe als auch der Ablauf des Taufgottesdienstes stehen dabei im Vordergrund. An den Taufseminaren können die Taufeltern sowie die Taufpaten teilnehmen. Gerne können Sie auch Ihre Kinder mitbringen, die während des Seminars betreut werden. Die Termine und den Anmeldevordruck für die Taufseminare können Sie hier einsehen, ausfüllen und uns zusenden. Zusätzlich zum Taufseminar vereinbart der Taufspender mit Ihnen einen Termin zum persönlichen Taufgespräch.

 

Termine der Taufen im Seelsorgebereich „Neusser Süden“

Die Taufen finden in der Regel um 14:00 Uhr statt.

Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die angebotenen Termine und Orte:

1. Sonntag im Monat in der Pfarrkirche St. Peter Rosellen
2. Sonntag im Monat in der Pfarrkirche St. Peter Hoisten
3. Sonntag im Monat in der Pfarrkirche St. Andreas Norf
4. Sonntag im Monat in der Pfarrkirche St. Paulus Weckhoven

An den Hochfesten finden keine Taufen statt. Im September finden (wegen der Schützenfeste) die Taufen in der Pfarrkirche St. Andreas Norf am 1. Sonntag und in der Pfarrkirche St. Peter Rosellen am 3. Sonntag statt.

Auch die Taufe innerhalb der Sonntagsmesse ist möglich und gerne gesehen.

Hier können Sie die detaillierte Terminübersicht der Tauffeiern 2019 einsehen.

 

Paten

Für die Eltern ist die Wahl der Paten eine ernste und verantwortungsvolle Aufgabe. Sie können uns für die Taufe Ihres Kindes grundsätzlich zwei Paten bzw. Zeugen benennen, die ins Taufbuch und auf der Taufurkunde eingetragen werden. Voraussetzungen für die Übernahme des Patenamtes sind die Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche sowie der Empfang der Firmung bzw. das Versprechen, sich firmen zu lassen. Nicht Gefirmte oder Andersgläubige werden kirchenrechtlich als Taufzeugen geführt.

 

Anmeldemöglichkeiten zur Taufe

1. Postalische Anmeldung mit Hilfe unseres Online-Formulars

Bitte stimmen Sie im Vorfeld einen Tauftermin telefonisch (Tel. 02131/ 52815-00) oder per e-mail (pastoralbuero@apostelpfarren.de) mit uns ab. Bitte beachten Sie: Der Termin steht erst mit der endgültigen Anmeldung fest.
  • Drucken Sie das vollständig ausgefüllte Formular aus und senden Sie es uns bitte per Post zu. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung von mindestens einem Elternteil unterschrieben werden muss und nur mit Originalunterschrift gültig ist.
  • Fügen Sie bitte ein Kopie der Geburtsurkunde Ihres Kindes bei.

Bitte senden Sie die Unterlagen an:
Pastoralbüro im Neusser Süden
Maximilian-Kolbe-Str. 4
41466 Neuss

2. Persönliche Anmeldung in einem unserer Büros:

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen/ Angaben mit:

  • Falls möglich: ausgefülltes Anmeldeformular.

Falls nicht möglich:

  • Register-Nr. der Geburtsurkunde Ihres Kindes (steht oben auf der Geburtsurkunde) bzw. die Geburtsurkunde Ihres Kindes oder eine Kopie
  • vollständige Patenangaben (Name, Vorname, Adresse sowie Konfession mit der Angabe, ob der Pate das Sakrament der Firmung empfangen hat)

Für Rückfragen stehen wir Ihnen telefonisch unter 02131/ 52815-00 oder per e-mail: pastoralbuero@apostelpfarren.de gerne zur Verfügung.

Die Feier der heiligen Messe mit dem Empfang der Kommunion ist „der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt“, so hat es das 2. Vatikanische Konzil formuliert. Daher ist es auch Aufgabe der Kirche, ihre Mitglieder auf den Empfang in rechter Weise vorzubereiten.
In unsere Pfarreiengemeinschaft werden die katholischen Kinder, wenn sie ins dritte Schuljahr gekommen sind, eingeladen, sich auf den ersten Empfang der heiligen Kommunion vorzubereiten. Die Kommunionkurse beginnen in der Regel noch vor den Herbstferien. Die Feiern der Erstkommunion finden vom 1. – 3. Sonntag nach Ostern in unseren Pfarrkirchen statt. In den Wochen vor der Erstkommunion, werden die Kinder auch das Sakrament der Versöhnung (Beichte) empfangen.

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ so heißen die Firmworte des Bischofs.

Jugendliche im Alter von ca. 15 Jahren werden nach halbjähriger Vorbereitung im Januar/Februar eines jeden Jahres gefirmt. Die Einladung dazu ergeht Jahrgangsweise und erfolgt vor den Sommerferien.

Die Anmeldungen erfolgen vor den Herbstferien. Jederzeit können sich auch ältere Gemeindemitglieder melden, die noch gefirmt werden möchten. Diese werden in einem eigens abgestimmten Kurs auf den Empfang des Firmsakramentes vorbereitet.

„Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden“ (Worte des Priesters bei der Lossprechung.)

Die persönliche Zusage der Vergebung geschieht in der Beichte. Beichtgelegenheit ist in der Fasten- und Adventszeit jeweils vor der 1. und nach der 2. Vorabendmessen. In diesen geprägten Zeiten feiern wir zudem eigene Bußgottesdienste, die in das Sakrament der Versöhnung müden können.

Außerhalb der geprägten Zeiten besteht jederzeit nach persönlicher Anfrage bei einem Priester die Gelegenheit zur Beichte.

Im Sakrament der Ehe schließen Mann und Frau einen unlösbaren Bund und versprechen sich Treue, Sorge für das gegenseitige Wohl und die Bereitschaft die Kinder anzunehmen, die Gott ihnen schenken will. Sie wollen sich lieben, achten und ehren alle Tage ihres Lebens. Dies feiern wir als Gemeinde in einem besonderen Gottesdienst, in der Regel samstags nachmittags. Die Brautleute sind herzlich eingeladen, im Rahmen der geltenden Ordnung bei Ihrer Feier mit zu planen zu gestalten. Informationen zum Heiraten und zur Feier der Trauung finden Sie in folgenden Dokumenten.

Download

Kirchliche Trauung
Merkblatt Heiraten
Anfrage zur kirchlichen Trauung

Das manchmal missverstandene Sakrament der Salbung von Kranken geht auf das Apostelwort zurück: „Ist jemand von Euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich. Sie sollen über ihn beten und ihn mit Öl salben…“. Gebet und Salbung sollen dem kranken Menschen helfen und ihn „aufrichten“, wie es bei der Spendung des Krankenöls heißt. Es geht also NICHT um die Vorbereitung auf das Sterben!

Es geht auch NICHT darum, dass andere (Kinder, Partner oder Nachbarn) statt des kranken Menschen den Priester rufen, sondern der Kranke ruft selbst. Das geht natürlich, wenn er bei Bewusstsein ist und nicht zum Beispiel im Koma liegt.

Das Heilszeichen der Salbung ist also keine „letzte Ölung“, sondern ein Wendepunkt im Glaubensleben des kranken Menschen. Gott soll neben der Sündenvergebung auch den ganzen Menschen wieder aufrichten. Daher kann man auch die Krankensalbung häufiger als einmalig im Leben empfangen:

bei einer gesundheitlichen Krise, bei starker Erkrankung kann das Sakrament angezeigt sein. In der Pfarreiengemeinschaft spenden die Priester das Sakrament auch in den drei Altenheimen sowie in zwei Kirchen im Wechsel bis zu zwei Mal im Jahr, bitte beachten Sie die Ankündigungen und Einladungen dazu!

Seien Sie versichert, dass Menschen, die ohne den Empfang des Sakramentes versterben, auch zu Gott finden und zu ihm kommen dürfen. Die Salbung ist keine „Eintrittskarte“ zum Himmel, sondern dient dem Leben hier auf der Erde. Es geht nicht darum, dass z. B. die Angehörigen eines stark erkrankten oder sterbenden Menschen alles „richtig“ machen müssen.

Immer aber dürfen Sie eine Seelsorgerin oder Seelsorger an das Kranken- oder Sterbebett rufen, nicht immer ist die Spendung der Krankensalbung angezeigt und vertretbar. Hingegen besteht die Möglichkeit, dem Sterbenden die heilige Kommunion der Messe zu reichen, mit ihm zu beten und ihn zu segnen.

Es ist zwar kein Sakrament, sondern lediglich ein „Sakramentale“, aber das kirchliche Begräbnis wird selbst in unserer nachchristlichen Gesellschaft weiterhin oft gewünscht.

Für Christen ist die Beerdigung ein Werk der Barmherzigkeit und daher uns selbstverständlich, dass wir Trauernde begleiten und deren Tote begraben – auch wenn sie nicht katholisch waren oder sich vom Glauben distanziert haben, ob eine Urne oder ein Sarg zu begraben sei.

Die Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Christi ist für uns die zentrale Wahrheit unseres Glaubens, sie prägt unsere Existenz: kein Leid, das nicht von Christus bereits „umarmt“ wäre und die Hoffnung auf unsere Zukunft bei Gott, das ist Ostern am Grab lieber Menschen.

Daher haben wir Regelungen, die dabei helfen können, die Toten zu ehren, die Hinterbliebenen zu begleiten und die gleichzeitig unsere Dienstmöglichkeiten nicht überfordern. Diese sollen hier kurz skizziert werden:

Eine Messfeier im Gedenken an den Verstorbenen mit den Hinterbliebenen (sog. „Exequien“) ist grundsätzlich in jeder der vier Kirchen der Pfarreiengemeinschaft am Werktag (außer montags) möglich. Sie wird entweder morgens um 09.15 Uhr oder am Abend um 18.30 Uhr gefeiert.

Aber es gibt auch die Möglichkeit einen Wortgottesdienst anzufragen, der entweder in der Trauerhalle oder in der Kirche vor der Beisetzung gefeiert werden kann. Schließlich können Angehörige auch am Wochenende nach der Beerdigung innerhalb einer der Sonntagsmessen für ihre Toten beten und ihrer gedenken.

Die Botschaft von der Auferstehung Christi am offenen Grab kann so auf verschiedene Weise durch Gottesdienste vor der Beisetzung oder auch nach dem Begräbnis unterstrichen werden.